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Ein Ortsporträt von Wolfgang Bartels
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Dreimal abgebrannt - und mit Feuer und Flamme für die
Dorfgemeinschaft: das ist Feuerscheid bei Prüm in der
Eifel. Drei Flammen im Ortswappen erinnern an die drei Großbrände
von 1842, 1875 und 1903, denen jeweils fast das ganze Dorf
zum Opfer fiel. Trotzdem haben sich die Feuerscheider ein
"gelassenes" Verhältnis zum Feuer bewahrt, egal
ob beim Brotbacken im Backes nach alter Art oder bei der nächtlichen
Fackelwanderung für die Kinder.
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"Wir heizen tüchtig ein" - versprechen die örtlichen
Vereine. Da ist zum Beispiel der Junggesellenverein, der
alle zwei Jahre ein Gladiatoren-Rennen (zwei Junggesellen
vor dem Wagen, einer oben drauf) veranstaltet. Ein anderer
Verein hat wiederum eine besondere Beziehung zum Feuer:
die Freunde historischer Feuerwehrfahrzeuge mit ihrem
kleinen Feuerwehrmuseum.
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Die Flamme des Schweißbrenners ist das Markenzeichen von
Eduard Schenkelberg, der alte Traktoren restauriert.
Einheizen ist das Metier von Josef Baumgarten - er
restauriert Rallyeautos von Renault. Und damit nichts
anbrennt im Dorf, erhalten die 380 Einwohner wichtige
Informationen über das "Fijerscheder Dorefblädchen",
das Feuerscheider Dorfblättchen, die eigene Dorfzeitung.
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